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Upstream Processing (USP), Downstream Processing (DSP) and Process Optimization – HBC

Das Modul USP, DSP & Process Optimization vermittelt den Studierenden verschiedenen Möglichkeiten der Prozessführung für die Kultivierung von verschiedenen Zellsystemen. Die Studierenden lernen Massenbilanzen für die Prozesse abzuleiten und einfache Vorhersagen bezüglich des Zellwachstums und Substratverbrauchs zu berechnen.
Darüber hinaus sind die Studierenden in der Lage kostenrelevante
Faktoren zu identifizieren und verschiedenen Aufarbeitungstechniken von pharmazeutischen Proteinen und die relevanten Einflussfaktoren aufzuzählen und zu beschreiben.
Die Studierenden sind in der Lage, Risikoanalysen durchzuführen
und Prozesse einem strukturierten Optimierungsprozess zu unterziehen.

Zertifikat
Naturwissenschaften, Medizin
Selbststudium mit Präsenzphasen

ECTS: 6

Beginn: jährlich zum 1. April
Frist: jährlich vom 01. November bis zum 15. Februar
Ort: Hochschule Biberach
Entgelt: 1590
Gebühr nach Immatrikulation: 1490

Modul-ID: HBC-Z-USPDSP

Sprache: englisch

Inhalte

Upstream Processing (USP)

  • Ökonomische Aspekte der Prozessentwicklung
  • Bioreaktoren: Mischer und Reaktortypen
  • Zellwachstum in Bioreaktoren: Kinetik, Massenbilanzen und Prozessführung, Wachstumsmodelle
  • Bioprozessanalytik und Steuerung: Sensoren, Automatisierung
  • Transportvorgänge in Biosuspensionen

Downstream Processing (DSP)

  • Allgemeine Aspekte der biotechnologischen Aufarbeitung
  • Prozesschromatographie, chromatographische Parameter, Arten der Chromatographie,
  • Radialchromatographie, kontinuierliche Chromatographie
  • Monollithische Säulen, Membranadsorber
  • Filtration: Dead-End-Filtration, Tangentialflussfiltration, Tiefenfiltration, Membranfiltration
  • Kristallisation und Aggregation, Zwei-Phasensysteme
  • Zellaufschlussmethoden
  • Virussicherheit

Process Optimization

  • Prozessüberblick (Prozessdarstellung, Ermittlung der wichtigsten Prozessspezifikationen (CTQs))
  • Prozessdarstellungen und Identifikation von Einflussgrößen, Grafische Darstellung von Prozessdaten: Urwertkarte, Medianzyklen-Diagramm, Histogramme, Streudiagramme, signifikante und zufällige Unterschiede
  • Prüfsysteme: Geeignete Messsysteme und Eignungsnachweis von Prüfprozessen (Bias, Wiederholpräzision, Vergleichspräzision, Linearität und
    Stabilität), systematische Messabweichung, GR&R-
    Studie
  • Prozessfähigkeit: cpk-Wert, Prozessfähigkeitsindizes u.ä. nach DIN ISO 21747
  • Prozessanalyse: Regressionsanalyse, kurze Einführung/Wiederholung in die statistische Versuchsplanung
  • Prozessverbesserung: Poke-Yoka-Prinzip, 635-Mehtode, Risikoanalyse mit FMEA und Fehlerbaumanalyse

(12 LP/ECTS) — Selbststudium mit Präsenzphasen

(90 LP/ECTS) — Fernstudium

(12 LP/ECTS) — Selbststudium mit Präsenzphasen

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Ihr Ansprechpartner

Wissenschaftlicher Leiter

Prof. Dr. Antje Labes

Zielgruppe

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Biopharmazeutisch-Medizintechnische Wissenschaften ist direkt an der Schnittstelle der Fachgebiete Biopharmazie und Medizintechnik angesiedelt.

Das Studium vermittelt Ihnen Inhalte aus Wissenschaft und Technik sowie fächerübergreifende Kompetenzen. Auf dem Lehrplan stehen unter anderem Themen aus der Biotechnologie, Pharmazie, Arzneimittelentwicklung, Analytik und Prozessoptimierung.

Die Inhalte sind anwendungsbezogen und forschungsnah, sodass Sie Ihre berufliche Praxis mit akademischer Bildung verknüpfen und Ihr theoretisch fundiertes und weiterentwickeltes Wissen in das Berufsleben überführen können.

Lernsetting

Unser Studiengang ist nach dem Blended-Learning-Konzept aufgebaut, d.h. die Module beinhalten einen Mix aus E-Learning-Einheiten, Selbstlernphasen und ergänzenden online Diskussions- und Fragestunden (nach Rücksprache).

Dieses Modell bietet die Gelegenheit, durch den Austausch mit KollegInnen aus Ihrer Branche die Netzwerke zu erweitern und dennoch weitgehend zeit- und ortsunabhängig zu studieren.

Im Rahmen der angebotenen Module werden Ihnen grundlegende analytische Techniken vorgestellt und anhand ausgewählter Beispiele veranschaulicht.

Voraussetzungen

Um zum Modul zugelassen zu werden, wird ein abgeschlossenes, fachrelevantes Studium (Bachelor, Staatsexamen u.a.) benötigt.

Verantwortliche Durchführung

Universität Ulm & Hochschule Biberach

Die School of Advanced Professional Studies (SAPS) ist Ihr Ansprechpartner für Ihre berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Ulm. Wir bieten berufsbegleitende Master-Studiengänge als Weiterqualifizierung und einzelne Module der Master-Studiengänge als Zertifikatskurse für eine Vertiefung in einem Fachbereich an. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Hochschule Biberach hat zum Ziel in der Region ein attraktives Angebot wissenschaftlicher Weiterbildung zu schaffen. "Wissenschaftliche Weiterbildung" bedeutet die Entwicklung neuer Angebote für Berufstätige, die zu einem akademischen Abschluss (Bachelor oder Master) führen, bzw. auf einen solchen Abschluss anrechenbar sind.